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motcast #64

064: OKR - Das Betriebssystem agiler Unternehmen

Johannes Müller
Special Guest Johannes Müller

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Johannes Müller
064: OKR - Das Betriebssystem agiler Unternehmen 

Manche halten das Trendthema OKR (Objectives and Key Results) für das neue Scrum auf Organisationsebene. OKR ist das agile Managementsystem, mit dem google groß geworden ist. Heute spielt es in immer mehr Unternehmen eine zentrale Rolle, die den Weg zu mehr agiler Netzwerkorganisation beschreiten. Johannes Müller, CEO des Münchner Software- und Beratungsunternehmens Workpath, ist zu Gast bei Ingo Stoll und erläutert das OKR Konzept, Potenziale, Voraussetzungen und Erfahrungswerte.

"Das klassische Zielmanagement ist eine Farce."

 

 

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Über Johannes Müller

Johannes Müller ist Gründer und Geschäftsführer von Workpath. Als Experte für Zielmanagement, OKRs und Mitarbeiteraktivierung ist er an einem Austausch über modernes Zielmanagement und digitales Organisationsdesign interessiert.

 

Zitate und Statements aus der Sendung

"OKR ist Scrum für alle. Es ist das Betriebssystem für die agile Netzwerkorganisation mit autonomen Teams."

"In der Essenz ist ein neuer Ansatz Ziele zu setzen und Ziele zu strukturieren."

"Viele Ziele sind heute Finanzkennzahlen, die Mitarbeiter nicht motivieren und vor allem keinen Kundenwert schaffen."

"OKRs sind auch ein Transformationswerkzeug für eine bessere, horizontale Abstimmung."

"Wertschöpfung wird heute noch zu oft in Silos organisiert - entlang der Organisationsstruktur."
 

"Es ist unglaublich schwierig, ein perfektes OKR zu definieren, weil es so kontextabhängig ist."
 

"Bei Erfolgskennzahlen aka Zielen fällt oft der Kundennutzen hinten herunter."
 

"OKRs werden oft auch als critical thinking framework bezeichnet, weil wir uns neue Fragen stellen - bis hin zum Purpose des eigenen Tuns."
 

"Ein Objective sagt 'wohin wollen wir?' und Keyresults sagen 'wie wollen wir Erfolg messen?'"
 

"So eine OKR-Einführung ist ein Transformationsprozess, der ein bis zwei Jahre braucht, bis er sich natürlich anfühlt."
 

"Deutsche Unternehmen sind gut darin, mit Kennzahlen zu führen - aber nicht gut darin, Menschen zu führen."
 

"Wenn wir Hierarchien reduzieren, bricht kein Chaos aus, sondern wir schaffen einen neuen strukturierten Prozess - und genau das ist OKR."
 

"Das erste Mal erwähnt wurde OKR Mitte, Ende der 70iger."
 

"In der Zukunft werden alle Unternehmen nach diesen aglen Prinzipien arbeiten werden, weil die Märkte gar kein anderes Organisationsmodell mehr erlauben."
 

"Klassische Zielvereinbarungsgespräche und Anreizsysteme sind obsolet."
 

"OKRs sind nicht nur als ein neues System zur Zieldefinition zu verstehen, sondern vielmehr als eine kommunikative Plattform, auf der man sich gegenseitig immer wieder auf den neues Stand bringt und sich auf die wichtigen Wertbeiträge des eigenen Unternehmens verständigt."

 

Shownotes and Links

 

Mein Dank gilt Johannes Müller für den Ausflug über die Alpen ins milani HQ am Zürichsee und für die spannende Perspektive gemeinsamer Projekte und Events.

 

 

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